Sporternährung
Mannheimer Ruderverein Amicitia e.V. von 1876
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Was ist Eisen?
Ihr wisst aus dem Kraftraum: Eisen gibt Power!
Eisen ist ein Spurenelement, das der Körper nicht in erforderlichem Maße selbst herstellen kann und das also mit der Nahrung aufgenommen werden muss, bei Kindern, Mädels und Sportlern in erhöhtem Umfang.
 
Was bringt Eisen?
Den größten Beitrag leistet Eisen zur Sauerstoffversorgung der Zellen: Zum Transport durch den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin; auch der Muskelfarbstoff Myoglobin ist organische Verbindung des Eisens) muss der Sauerstoff an Eisen gebunden werden, bei einem zu geringen Eisengehalt nimmt also auch die aerobe Leistungsfähigkeit deutlich ab, die aerob-anaerobe Schwelle wird nach unten korrigiert. Eine hohe Eisenmenge erhöht allerdings den oxidativen Stress (soll Alzheimer bewirken können) und beschleunigt das Bakterienwachstum - und erhöht damit die Infektionsgefahr. Eisenmangel resultiert üblicherweise in Blutarmut, Müdigkeit, Kofschmerzen usw.
 
Welche Lebensmittel enthalten Eisen?
Dunkles Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse... wir machen's andersrum: Zu den wenigen Nahrungsmitteln, die die Nutzbarkeit des Eisens verringern, zählen: Kaffee, Kakao, Joghurt (Sauermilch), Zwiebeln, Knoblauch, Schwarztee; die einzigen Lebensmittel ohne nennenswerten Eisengehalt sind Milch, Milchprodukte, Zucker und Fette (und Synthetiknahrung).
Eine verbesserte Eisenaufnahme gibt es zusammen mit Vitamin C.
 
Wieviel Eisen ist sportgerecht?
Der tägliche Bedarf für Otto Normalverbraucher liegt bei 10 mg pro Tag, für Nina Normalverbraucherin bei 15 mg / Tag, bei Leistungssportlern liegt die empfohlene Menge jeweils um 5 mg höher.
 
Fazit...
Das Maß macht's:
Zuwenig Eisen heißt zuwenig Leistung, zuviel Eisen bedeutet zu hoher Verschleiß durch zahlreiche Krankheiten & Gebrechen. Bitte nicht stark über- oder unterdosieren; bei gesunder Mischkost ist eine ausreichende Eisenaufnahme und -verwertbarkeit gegeben. Nur eisenreiches Fleisch z.B. bringt nicht mehr als eine Mischkost, da zur guten Verwertung von Eisen auch viel Magensäure existieren muss - und die wird z.B. durch Sojaprodukte oder Grünzeug gefördert.